Shiatsu in Stuttgart mit Katrin Pfleiderer

Informationen zu Shiatsu

Shiatsu entstand aus im chinesischen Mittelalter entwickelten Behandlungsweisen und basiert auf den wissenschaftlich unbelegten Vorstellungen traditioneller ostasiatischer Medizin, insbesondere dem aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stammenden Meridiansystem und dem System der „Fünf Wandlungsphasen“ (Fünf-Elemente-Lehre). In Japan wurde Shiatsu weiterentwickelt. Es wurden verschiedene Formen der energetischen Körperarbeit und manuellen Behandlungsmethoden kombiniert und unter dem Namen Shiatsu vereint, um sich von den reinen Entspannungsmassagen abzugrenzen. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu „Fingerdruck“.

Shiatsu wird meistens auf einer Matte oder einem speziellen Futon auf dem Boden praktiziert. Behandelt wird mit den Händen (Finger und Handballen), aber auch mit den Ellbogen und Knien. Neben sanften rhythmischen, werden auch tiefergehende physische wie energetische Techniken sowie Dehnungen und Rotationen eingesetzt. Der Behandelnde nutzt dabei sein eigenes Körpergewicht und arbeitet vor allem aus der Körpermitte (Hara, jap. 腹) heraus.

Heutzutage wird im asiatischen Raum fast ausschließlich das am Körper orientierte Shiatsu nach Namikoshi praktiziert und gelehrt, wohingegen im Westen der meridianbezogene Masunaga-Stil bevorzugt wird.

Die wichtigsten Vertreter von Shiatsu leben heute zum größten Teil außerhalb Japans. Dies ist einer der Gründe weshalb die Weiterentwicklung von Shiatsu zurzeit hauptsächlich im Westen erfolgt und nicht in seinem Ursprungsland Japan bzw. China. 1997 hat die EU-Kommission Shiatsu als eine von insgesamt acht Methoden der Komplementärmedizin aufgeführt (Entschließung der Europäischen Union vom 29. Mai 1997 zur Rechtsstellung der nichtkonventionellen Medizinrichtungen (A4-0075/97). In der Schweiz befindet sich Shiatsu kurz vor der eidgenössischen Anerkennung als ein Komplementärmedizinisches Verfahren. In Australien ist Shiatsu staatlich anerkannt.]

Quelle: Wikipedia

Shiatsu in Stuttgart